
Foto: Philipp Bachmann, Göttingen
Jimmy Wales, Gründer der Online-Enzyklopädie Wikipedia, fordert Google heraus. Das erklärte er kurz vor Weihnachten gegenüber der in London erscheinenden Zeitung “The Times”.
Demzufolge plant der 40jährige eine Open Source Suchmaschine, deren Ergebnisse von freiwilligen Helfern redaktionell gepflegt werden sollen. Noch in diesem Jahr soll eine erste Beta-Version Online gehen. Wales realisiert das Projekt mit Risikokapital. Unter anderem hat er dafür Geld vom Online-Kaufhaus Amazon erhalten. Mit Wikipedia, kostenlos und kommerzfrei, hat die geplante Suchmaschine aber nichts zu tun. Sie entsteht ganz allein unter dem Dach von Wales Unternehmen Wikia.
Die Ankündigung von Jimmy Wales hat zunächst für eine Menge Gesprächsstoff in der Online-Welt gesorgt. Erst nachdem Wales in zahlreichen Interviews einigen Spekulationen deutlich widersprochen hat, ebbte das Presseecho auf das Times-Interview wieder ab.
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