Es soll ja Menschen geben, die ein besonders gesteigertes Sicherheitsbedürfnis haben. Motto: Doppelt gemoppelt hält besser. SkyDrive (25 Gb free) von Microsoft und das neue GDrive (5GB free) von Google lassen sich nicht miteinander verbinden. Wäre ja noch schöner, mögen sich die Entwickler in beiden Unternehmen gedacht haben. Geht aber doch.
Wer SkyDrive auf dem Windows PC installiert hat, und zusätzlich seine Files auf dem neuen GDrive von Google ablegen möchte, bekommt das mit den beiden Programmen nicht hin. Das Problem: beide Applikationen legen zwingend einen neuen Ordner an.
Mit Hilfe einer kleinen Software kann man diese gegenseitige Sperre aber umgehen. Effekt: Die “Eigenen Dateien” werden sowohl bei Microsoft als auch bei den Brüdern und Schwestern von Google abgelegt und gesichert.

Dafür muss man auf die GDrive-App von Google verzichten. Ihr werdet aber feststellen: SyncDocs ist deutlich besser, weil man die Anwendung viel umfangreicher konfigurieren kann. Ihr müsst eigentlich nur beachten, dass ihr Word Files nicht automatisch in das Google Docs eigene Format konvertieren lasst. Ansonsten könnten Euch Formatierungen verloren gehen.
Mit der Anwendung, die leider 19 Dollar pro Jahr kostet, könnt Ihr gleich mehrere Google Doc Konten miteinander syncen. (Es gibt auch eine freie Version, mit der lassen sich aber nur 500 Dateien synchronisieren).
Wer es übertreiben möchte kann natürlich auch noch die Dropbox ins Spiel bringen. Dazu muss man einfach das Verzeichnis angeben, mit dem man seine Dateien aus DropBox synct. Dann sollte wirklich nichts mehr passieren können.
Ach ja, die GDrive App von Google für iPhone oder Android OS könnt Ihr trotzdem nutzen, weil sie ja nur aus der Cloud und wieder zurück synct, Euer PC bleibt davon unberührt.
Hier geht es zu Syncdocs.
Das sollte eigentlich auch ohne Zusatzsoftware gehen. Ich hab zwar den SkyDrive-Clienet noch nicht ausprobiert, aber… probier doch mal folgendes aus: Mit SkyDrive wird ein neuer Ordner (C:\SkyDrive) definiert. Danach wird die Google-Drive Software am PC installiert. Während der Installation kann der Zielordner gewählt werden – und zwar innerhalb des von SkyDrive genutzrten Ordners (C:\SkyDrive\GDrive). Was nun in GDrive liegt, sichert auch SkyDrive. Wem die Konstuktion mit Unterordnern zu kompliziert ist, der legt sich einfach mittels Symbolischer Verknüpfung einen einfach zu findenden Ordner neu an (c:\>mklink /d “C:\Cloud” “C:\SkyDrive\GDrive”).
Habe ich auch schon probiert. Geht leider nicht, weil Skydrive automatisch einen neuen und vor allem leeren Ordner anlegen will. :-(