Drama Baby– Der Streit um TechCrunch eskaliert

Diskussion

  
  1. Passt ja stilistisch perfekt zu TechCrunch ;)
    Go Arrington Go!
    Freu mich auf den 6. Akt

  2. Martin sagt:

    Was haben die von dem Verkauf erwartet? Das sie nur von oben beobachtet werden und wie im Streichelzoo nur Lob bekommen? Wenn man der Gier verfällt und sein Unternehmen verkauft dann muss man auch die Konsequenzen abwägen.
    Wer das nicht kann, sollte keine Firma leiten.

    Verstehe das nicht, der neue Eigentümer will doch seine Interessen durchsetzen, sonst hätte er ja nicht gekauft. Wäre ich der Eigentümer, ich würde bei so rum gezicke einfach mal die Keule der macht schwingen und den Leuten mitteilen, dass sie auch alle nach Hause gehen dürfen. Klar, das durchzuziehen würde das Produkt wahrscheinlich ruinieren, aber vielleicht würde es helfen den Leuten mal klar zu machen das sie das Ruder nicht mehr in der Hand haben und nicht vergessen lassen, dass sie es freiwillig abgegeben haben. Wegen der Gier.

    Es spricht ja nichts dagegen zu verkaufen. Um abzukassieren. Aber man muss auch wissen was das für die Zukunft bedeutet.

  3. Marcus sagt:

    @Martin Ganz ehrlich: Ich vermute, wir kennen bei dieser ganzen Geschichte nur etwa 50% der Wahrheit. Was da noch alles gelaufen ist, wer wann was wusste, da geht doch momentan alles durcheinander. Ich glaube, dass Arrington sich dieses Mal einfach verspekuliert hat und seine Rolle und seinen Namen schlicht überschätzt. Ich bin wirklich auf die kommenden Tage gespannt…

  4. Joerg sagt:

    Danke erst einmal für die verständliche Zusammenfassung, ich hatte bisher nur Teile davon mitbekommen.
    Ich will auch nicht wissen, was da hinter den Kulissen noch vorgeht bzw. vorging. Der Interessenkonflikt, dem Arrington unterliegt, ist wohl nicht von der Hand zu weisen. Auch der Wechsel innerhalb von AOL hätte das womöglich nicht geändert, da wäre die Nähe und Einfluss von Arrington m.E. Nicht ausgeschlossen. Die Forderung von Arrington ist lustig, wenn er keine Bilder von Armstrong mit Minderjährigen oder ähnliches hat und AOL nicht will, dann behalten die Techcrunch schlicht.

    Man kann eben nicht immer alles im Leben haben und ein Portal wie Techcrunch, wie der Journalismus allgemein, sollte unabhängig sein und Interessenkonflikte vermeiden. Auch ein Techcrunch kann an Bedeutung verlieren, wenn es die Beteiligten überziehen. AOL sollte daher schnell für klare Verhältnisse sorgen und das Schauspiel beenden.

  5. MG Siegler nur ein Statist? Ich fand sein Beitrag “TechCrunch As We Know It May Be Over” hat die ganze Situation erst zur Eskalation gebracht.

    Die Krux an der Geschichte ist finde ich eher folgendes: AOL ist Hauptgeldgeber für den CrunchFund und Eigentümer von TechCrunch. Meint ihr nicht, dass es da so oder so zu Interessenkonflikten kommen wird, wenn TechCrunch eines der vom CrunchFund unterstützten StartUps basht? Diese Interessenkonflikt ist doch absolut unabhängig von Arrington. Würde er bleiben gäbe es wenigstens eine eindeutige Person, die solchen Druck von AOL auf die TC-Redakteure abschmettern oder eben zulassen würde (und ggf. seinen Hut nehmen müsste, wenn es rauskommt). Mir der aktuellen Hexenjagd schadet AOL TechCrunch und damit sich selbst.

  6. Marcus sagt:

    @Malte Landwehr Ich sehe das wie Du. Ich glaube aber, die Rolle von MG Siegler wird überschätzt. Ihm geht es unter Arrington gut, er genießt dort offenbar absolute Freiheit. Das dürfte sich, sollte Arrington tatsächlich gehen oder gegangen werden, vermutlich ändern…

  7. Marco sagt:

    Mittlerweile bieten die Storys aus dem Valley genug Stoff für einen eigenen Kinofilm.

  8. Mario sagt:

    Ich sehe das wie Malte Landwehr. Sicher dürfte die Motivation von Siegler viel Eigenutz sein aber deswegen ist er kein Statist. Vielmehr könnte er symbolisch für die anderen TC Redakteure stehen. Auch ide haben ihre Freiheiten unter Arrington.

  9. plerzelwupp sagt:

    In den letzte Tagen gab es ja viel über TechCrunch zu lesen. Allerdings hatte ich da noch keinen Überblick über die komplette Thematik. Insofern bedanke ich mich recht herzlich für diese gelungene Zusammenfassung.

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