Das trimediale Missverständnis

Zeitungen haben es vermutlich leichter, wenn sie ihre Arbeit multimedial organisieren wollen. Immerhin haben sie nur zwei Ausspielwege unter einen Hut zu bringen. Wir Öffentlich-Rechtliche müssen da noch eine Hürde mehr überwinden. Dafür können wir mit Audio, Video und Online ein breiteres Spektrum möglicher Darstellungsformen abdecken.

Häufig geistert ein verschrobenes Bild durch die Redaktionen: Alle müssten alles können. Alle müssten tri-medial arbeiten. Viele fühlen sich überfordert und fürchten gar, Video- oder Audioschnittkurse besuchen zu müssen. Andere meinen, tri-mediales Arbeiten bedeute besonders viel in den sozialen Medien posten zu müssen. Und diejenigen, die zaudern und die Stirn in Falten legen, sehen einen Qualitätsverlust oder den Mangel an Substanz. In vielen Redaktionen herrscht Unsicherheit, weil es leider nach wie vor Berührungsängste zwischen Audio-, Video und Online-Kollegen gibt. Es existiert eine höchst unterschiedliche Deutung, wie tri-mediales Arbeiten in der Praxis eigentlich aussieht.

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Nach meinem Dafürhalten beschreibt tri-mediales Arbeiten zunächst eine Organisationsform: Mehrere Kollegen arbeiten in einem Team am selben Ort zusammen. Idealerweise kommen sie aus verschiedenen Medien, am besten mit unterschiedlichen Befähigungen. Der eine kann gut schreiben, die andere besonders gut recherchieren, wieder andere haben einen Blick dafür, wie man bewegte Bilder dramaturgisch gut zu einem Video zusammenfügt. Und wieder eine andere kann gut fürs Hören formulieren und einen 30 Minuten Podcast zu einem Thema bauen, den man abends in der Bahn auf dem Nachhauseweg gerne anhört.
Mein Kollege Richard Gutjahr schreibt:

Auch die sog. „Trimedialität“ per se, so wie sie gerade in vielen öffentlich-rechtlichen Häusern heraufbeschworen wird, halte ich für einen Irrweg. Ein dem Zeitgeist geschuldetes Feigenblatt, das dazu führt, dass alle alles aber nichts mehr richtig machen.

Trimediale Redaktionen = Mehr Recherche, mehr Tiefgang
Ich glaube, Richard irrt mit dieser Aussage. Der Grund, weshalb sich neben Zeitungen auch immer mehr öffentlich-rechtliche Medienhäuser für diese Form der Arbeit entscheiden, ist einfach: Sie erhoffen sich eben keine Verflachung, sondern das Gegenteil – mehr Tiefgang: Mehr Journalisten können ein Thema beackern, sie sitzen in einer einzigen Redaktion nahe beieinander, können sich austauschen und ergänzen und so die unterschiedlichen Medien besser bedienen. Umgekehrt heißt das nicht, dass eine Wirtschaftsredakteurin, die bislang famose Hintergrundstücke über die Flugzeugindustrie gemacht hat, nunmehr auch einen Hörfunkbeitrag macht. Aber sie und ihr Hörfunk- oder Online-Kollege können ihre Ergebnisse teilen, für Online verschiedene Facetten aufbereiten und haben am Ende sogar mehr Zeit, um andere Themen anzugehen. Ich frage mich, was kann daran schlecht sein oder einer Verflachung Vorschub leisten?

colli.fw Wie es bisher war…
Ähnlich wie bei bei den Zeitungen, wo mancherorts noch Print und Online getrennt voneinander arbeiten, gibt es in einigen Rundfunkhäusern noch zwei aktuelle Redaktionen, zwei Wirtschaftsredaktionen, zwei Sportredaktionen, etc.. Mittendrin sind die Online-Kollegen, die die undankbare Aufgabe haben, nochmals das zu verwursten zu dürfen, was ihnen die anderen Redaktionen zuliefern. Genau diese Arbeitsweise verhindert Tiefgang. Der Online-Journalismus erfährt eine Abwertung, weil als “Dienstleister” aufbereitet und zusammenstellt. Im schlimmsten Falle ist der Hörfunk- oder Fernsehmensch genervt, weil er eher halbherzig noch eine Online-Version anfertigen muss. Genau das führt uns in die Verflachung.

Weshalb wir unsere Zusammenarbeit neu organisieren müssen…
Die Nutzung klassischer Medien geht seit Jahren zurück, Online gewinnt über alle Alters- und soziodemografische Gruppen hinweg. Radio und Fernsehen verlieren. Vor allem das Fernsehen wird der Nutzungswandel vermutlich hart treffen. Der “Audience Flow” in unseren linearen TV-Kanälen wird an Bedeutung verlieren, weil die zeitsouveräne Nutzung einzelner Sendungen weiter an Beliebtheit gewinnen wird. Mancher Medienmanager oder Berater sieht auf die TV-KollegInnen einen ähnlichen Umbruch zukommen, wie ihn einst die Musikindustrie erlebt hat. Mit welcher Wucht und Auswirkung er das Fernsehen in den nächsten Jahren treffen wird, wissen wir natürlich nicht. Noch hätten wir die Chance, uns mit Bedacht darauf einzustellen, um unsere inhaltlichen Stärken auszuspielen.

Netflix, Spotify, YouTube
Die Öffentlich-Rechtlichen haben begriffen, dass sie vom Wandel letztlich genauso betroffen sind, wie ihre KollegInnen in Print. Vielleicht ein wenig später. Aber es wird passieren.  Genauso wie die Zeitungsverlage können wir nicht so tun, als seien unsere Fernsehangebote auch noch in fünf Jahren über viele Genres hinweg Zuschauermagneten. Das wäre so als, wenn die Zeitungen bei stetig sinkender Auflage stoisch an ihrer Auflagenhöhe festhielten. Keiner will hier den Tod linearer Angebote herbeireden. Sie werden wichtig und groß bleiben. Vor allem bei aktuellen Ereignissen.

Online wird die künftige Basis sein…
Es geht nicht darum, Radio- und Fernseh-Redaktionen wild miteinander zu verheiraten und die Onliner als Pixelschubser irgendwo anzuflanschen. Es geht darum, von Online aus, Geschichten zu konzipieren und zu publizieren und daraus dann Video- und Audio-Versionen zu entwickeln. Deshalb müssen wir den “Kuratierungsprozeß” umkehren: Wenn wir in Kernbereichen wie der Aktualität, der Wirtschaft, dem Sport und der aktuellen Kultur so arbeiteten, könnte viel gewonnen werden. Zum Beispiel jüngere Nutzer, Zuschauer und Hörer. Fakt ist nun mal, dass uns die Menschen immer mehr über Smart Phones und Tablets nutzen und dass sie die Doku über Mondlandung halt lieber dann sehen wollen, wenn sie wirklich Lust darauf haben.

Nochmals: Keiner muss alles können und schon gar nicht machen.  Wir brauchen exzellente Journalisten, die spannende Audio-Feature produzieren und nur das. Wir brauchen Journalisten, die packende Reportagen und bestechende Hintergrundstücke als Video herstellen. Durch Arbeitsteilung entstehen mehr Freiräume und mehr kreative Erzählmöglichkeiten. Das ist mit Trimedialität gemeint.

Keine Experimente – wie DER SPIEGEL sich gegen den Fortschritt stemmt

Das traurige am Abgang von Wolfgang Büchner ist, dass nicht einmal das “Leitmedium” SPIEGEL den Weg aus der Print-Krise gehen will. Offenbar haben die saturierten Redakteure an der Ericusspitze (und man darf hier durchaus im Maskulin reden) den Weg des geringsten Widerstands gewählt.

Im Kern scheint es dabei um eine heutzutage unumgängliche Notwendigkeit zu gehen: Der engen Verzahnung von Print und Online. Zuvor haben dieses Prinzip schon deutlich weniger renommierte Lokal-Blätter wie New York Times, Guardian oder das ehemalige US-Wochenmagazin “The Atlantic” durchexerziert. Aber was sind schon diese “Blätter” gegen den SPIEGEL?

Bloß die Augen vor der Realität verschließen. Bloß nicht, sich auf neue Darstellungsformen einlassen. Bloß nichts ausprobieren.

Pursche – ab in den Staub
Wer gedacht hatte, jenes Nachrichtenmagazin aus Hamburg sei mutig genug den Übergang vom Totholz-Medium zum klugen Digital-Magazin zu schaffen, sieht sich nun getäuscht. Wolfgang Büchner wollte die ausgebleichten Sandkastenförmchen neu ordnen und bröckelnde Sandgebilde – man darf sie auch Trutzburgen nennen – einreißen und die SPIEGEL-Redaktion hat anscheinend jähzornig wie ein dreijähriges Kleinkind auf den Boden gestampft, geschnaubt, gestrampelt und geschrien. Die Kritik an Büchner ging vor allem gegen sein Projekt “SPIEGEL 3.0″. Um inhaltliche Fragen, so hatte man von außen den Eindruck, ging es dabei seltener. Vor allem nämlich um die Frage, wie eines der reichweitenstärksten Online-Angebote in diesem Land mit einer immer stärker schwächelnden Print-Redaktion verschmolzen werden kann.

Der Phyrrus-Sieg der alten Garde
Das Establishment hat gesiegt. Und es dürfen sich ausgerechnet jene zu den vermeintlichen Siegern zählen, die vermutlich in den 70er links von der Mitte tatsächlich gegen das politische Establishment angerannt sind. Jetzt also obsiegen Bequemlichkeit und vielleicht auch ein wenig die Arroganz, die die Print-Leute vor sich hertragen.
Der SPIEGEL-Redakteur als solcher hat es sich längst vor dem kuscheligen Kaminofen gemütlich gemacht. Die schmucke Eigentumswohnung im gehobenen Hamburger Stadtviertel ist abbezahlt. Die Ferien auf La Gomera sind zur lieb gewonnenen Gewohnheit geworden, ebenso wie die jährliche Spende (weil politisch korrekt) zu Weihnachten an Amnesty International oder eine andere, nicht-religiöse Spendenorganisation. Längst studieren die Kinder an guten Universitäten und verbringen das ein oder andere Auslandssemester in Stanford oder Harvard. Und dann dieser Störenfried Büchner.

Ex-SPIEGEL Chefredakteur Wolfgang Büchner Büchner – keine Edelfeder
Wolfgang Büchner mag vielleicht nicht die profilierteste Edelfeder gewesen sein, die je an der Spitze des Magazins aus Hamburg stand. Doch der große Unterschied: Der Mann hatte eine klare Vision. Und er hat etwas, was vermutlich 99 Prozent der SPIEGEL-Stammbelegschaft nicht hat: Ahnung vom digitalen Zeitalter. Und die Fähigkeit, den Weg dort hin zu managen. Die einzige Kritik, die er sich vermutlich vorzuwerfen hat: Vielleicht hat Büchner seinen Mitarbeitern versäumt zu sagen, dass nicht alles, was derzeit und künftig im Heft oder in Kombi mit Online ausprobiert wird, zwangsläufig zum Erfolg führt. Dass man aber nur dann zum Erfolg kommt, wenn man neues ausprobiert, zulässt und befördert. Das wollten die SPIEGEL-Redakteure offenbar nicht hören.

Was Kai Diekmann mit dem SPIEGEL zu tun hat…
Man mag von BILD-Chef Kai Diekmann halten, was man will. Der Mann hat vor drei Jahren wenigstens verstanden, um was es geht. Manch eine hat sich über seinen Silicon Valley Trip lustig gemacht. Beim SPIEGEL hat man dagegen immer noch nichts verstanden. Diekmann gab seinerzeit wenigstens zu, dass er wenig – zu wenig über online und die digitale Disruption versteht. Und er ist dort hin gefahren, wo die Online-Revolution ihren Ausgang nahm und hat sich genau über die Ursachen und Wirkung informiert. Er hat gelernt und beobachtet und ausprobiert. Und mit ihm viele Journalisten und Marketingleute des Springer-Verlags. Eine Erfahrung, so der Eindruck, der man sich in Hamburg verschließt.

Der ideale Kandidat
Büchner war der Idealkandidat, um das Wochenmagazin flankiert durch die wahrscheinlich professionellste Online-Redaktion in Deutschland, in ein neues Zeitalter zu führen. Und die Print-Kollegen in Hamburg können sich glücklich schätzen, dass es eine Redaktion wie die von SPON gibt. Denn diese Redaktion verkörpert die Zukunft. Sie hat in den vergangen zehn Jahren bewiesen, wie man Themen setzt, wie man einer Geschichte einen neuen Dreh gibt, wie man einen neuen Ansatz findet und ungewöhnliche Stories meist gelungen und un-verschwurbelt aufbereitet. SPON hat im deutschen Online-Journalismus in vielen Bereichen Standards gesetzt. Vom Live-Ticker über eigene Web-Videoformate bis hin zu neuen Kolumnen oder dem History-Format “EinesTages”.

Dass genau jenes Team anscheinend deutlich schlechter bezahlt ist als die Kollegen im Mutterhaus, ist nur noch eine Fußnote in der derzeit unrühmlichen Geschichte des SPIEGEL.

Offenbar ficht die Print-Kollegen in Hamburg auch nicht an, dass es gerade die pfiffige Online-Mannschaft ist, die das Wesen des (digitalen) SPIEGEL zunehmend prägt. Und zwar bei genauer jener Leserschaft, die schon lange nicht mehr das Print-Magazin kauft. Das ist genauso bitter wie der Abgang des herausragenden Wolfgang Büchner. Alles sehr schade.

Google Voice mit Hangouts nutzen

Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass Google seinen Telefondienst Voice entweder komplett überarbeitet oder ganz einstampft. Nun deutet sich an, dass Voice eventuell in den Hangouts aufgehen könnte.
Google VoiceEinen ersten Schritt in diese Richtung tat Google heute: Ab sofort lassen sich von der Voice Seite Telefonanrufe starten – dazu öffnet sich dann eine Hangout-Seite.

Neu ist: Weder ein Google+ Profil ist nicht nötig, noch ein Plugin, das man zum Beispiel auf seiner Gmail-Seite installieren muss. Allerdings sind Anrufe ins Fest- oder Mobilfunknetz nicht kostenlos. Zumindest in Deutschland.

Ein Anruf ins deutsche Festnetz kostet 2,4 Cent pro Minute, Anrufe in Mobilfunknetze liegen bei rund 4,8 Cent pro Minute. Wer Google Voice in den USA für Telefonate innerhalb Kanadas und den USA nutzen möchte, zahlt nichts.

Alex Wiesen von Google stellt das neue Feature vor:

 

 

Facebook glänzt mit Quartalszahlen

Facebook-CEO Mark ZuckerbergVor gar nicht allzu langer Zeit hat man Facebook unterstellt, es habe ein Problem auf dem Smart Phone Markt Fuß zu fassen. Das hat sich nun gewaltig geändert: 62 Prozent seines Gewinns führt das kalifornische Unternehmen auf Werbeanzeigen auf Smart Phones zurück.

Vor zwei Jahren sah dieses Bild noch dramatisch anders aus. 1,32 Milliarden Menschen nutzen mittlerweile Facebook weltweit im Monat. Knapp 400 Millionen davon, also etwa 1/3 loggen sich via Smart Phone ein.  Das Netzwerk kommt auf täglich rund 829 Millionen Nutzer.

Das Unternehmen hat damit auch die Erwartungen der Wall Street um zehn Millionen Dollar übertroffen. Facebook kommt nun auf einen Umsatz von 2.91 Milliarden Dollar, was einen Gewinn von 42 Cents pro Aktie bedeutet.

CEO Mark Zuckerberg betont bei der Vorstellung der Quartalszahlen, dass es für sein Unternehmen noch sehr viel Luft nach oben gebe. Die Menschen in den USA nutzten neun Stunden pro Tag digitale Medien, davon nur eine Stunde Facebook. Hier gebe es noch viel Raum für Wachstum.

Während in den USA und Europa sich deutlich weniger Menschen bei Facebook registrierten, herrscht für das Silicon Valley Unternehmen in Asien und im Rest der Welt noch der große Boom.

Facebook Nutzerzahlen Q2 2014

 

Radiomischpult auf dem Bildschirm

Jade StudioAuf die Idee hätte man eigentlich schon früher kommen können: Ein Live-Radiostudio im PC. Hört sich erst einmal unspektakulär an. Schaut man genauer hin, entpuppt sich die Software des badischen Unternehmens Lawo als spannende Weiterentwicklung für Journalisten, Korris und Podcaster.

Lawo in Rastatt ist bekannt für herausragende Audio- und Videotechnik. Weltweit rüstet das Unternehmen Ton-Studios, Übertragungswagen und Fernseh-Regien mit ihren Produkten aus. Das einstige Familienunternehmen und die heutige AG ist so etwas wie der Maybach der Radio- und Fernsehbranche. Nun zeigt Lawo mit Jade Studio, einer Software, die sich zwischen Betriebssystem und Sound-Karte klinkt, wie man ein Mischpult für den Live-Broadcast-Betrieb auf den PC bringen kann. Neben dem Windows-Computer wird nur noch eine halbwegs vernünftige Soundkarte (ab 50 Euro) und natürlich die Lawo-Software Jade Studio benötigt.

Der Clou: Einmal konfiguriert, lassen sich an Jade Studio Mikrofon, Skype und Audioschnitt-Software (DAW) über die Oberfläche, die man sonst nur von Profi-Systemen gewohnt ist, steuern. Auch die Funktionalität der Software zeigt, woher Jade kommt: Lautsprecher werden automatisch stumm geschaltet, sobald man den Mikrofonregler per Maus oder am Touch-Screen Monitor öffnet. Auf dem Bildschirm lässt sich eine Räusper-Taste einrichten und es gibt die Möglichkeit, per Talkback zugeschaltete Gesprächspartner anzusprechen, ohne dass das Signal in die Summe gemischt wird. So wie man das aus einem großen Radiostudio gewohnt ist. Nur eben en miniature, auf dem PC-Bildschirm.

Die Oberfläche ist puristisch und konzentriert sich auf das Nötigste. Für verschiedene Szenarien lassen sich so genannte Snap Shots hinterlegen: Möchte man Interviews mit mehreren Personen gleichzeitig aufnehmen, ruft man die entsprechende Konfiguration ab. Will man Zuspielungen über eine Software plus Interview realisieren, holt man sich das abgespeicherte Setup auf den Bildschirm.

In den vergangenen Wochen konnte ich die neue Software testen für unseren Geek-Week-Podcast ausgiebig testen, weil Lawo uns eine kostenlose Beta-Version zur Verfügung gestellt hat. Das Ergebnis: Vom analogen Mischpulte oder dem halbherzigen Versuch, ein Signal ins analoge Mischpult zu schicken, bevor es dann wieder im PC zu einem digitalen Signal gemacht wird, habe ich mich nun endgültig verabschiedet.

Doch für wen lohnt sich Jade Studio?
Die neue Software ist sowohl Radio-Journalisten interessant, die schnell via Skype, Luci Live oder einer anderen VoIP-Software ein Interview aufnehmen oder eine Sendung zuhause mit Gästen “live on tape” produzieren möchten.

Und natürlich profitieren wir als Podcaster davon: Alle Signal-Wege sind und bleiben digital. Eine Sendung lässt sich direkt mit nur einer Oberfläche ohne Frickelein aufnehmen und fertig abmischen.

© 2014 marcus schuler